Köln – „…denn am Rhein ist es so schön!“

Mitten in der „Kölner Bucht, dem Tal, welches Bergisches Land und Eifel teilen, und natürlich direkt am Rhein, liegt die „Grand Dame“ der deutschen Großstädte.

Köln kann auf gut 2000 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken, die sich als ausgesprochen „bewegt“ beschreiben lassen. Der Name selbst bedeutet nichts anderes als „Kolonie“ und genau das war Köln auch, als Feldherr Agrippa die ersten Germanen, Ubier, linksrheinisch ansiedelt. Seinen Aufstieg zur Großstadt verdankt Köln der hier gebürtigen Agrippina, späteren Ehefrau des Kaiser Claudius und natürlich seiner äußerst verkehrsgünstigen Lage am Rhein. Köln blieb auch in den folgenden Jahrhunderten eines der wirtschaftlichen, politischen und religiösen Zentren Deutschlands. Der bekannteste und beliebteste Zeitzeuge dieser Stadtkarriere ist und bleibt der Kölner Dom – ein Meisterwerk der mittelalterlichen Baukunst. Doch neben Dom und anderen architektonischen Leckerbissen jener Zeit, lassen sich auch heute noch zahlreiche bauliche Hinterlassenschaften der einst römischen Garnisonssiedlung finden. Einen ersten Eindruck über die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, mit welchen Köln aufwartet, vermittelt die Website www.koeln.ws. Vom Dom, über Zoologischer Garten bis hin zu den Claudiusthermen widmet sich die Site den verschiedenen Stadtbezirken und ihren Besonderheiten in Bild und Text.

Doch die Stadt ist nicht nur ein regelrechtes Eldorado für Berufs- und Hobbyhistoriker. Die Entstehungsgeschichte mag wohl auch den Kölner selbst ihre „rheinische Frohnatur“ beschert haben. Als römische Garnison und späteres religiöses und politisches Zentrum des jungen Deutschlands war Köln stets ein Sammelbecken der Einflüsse unterschiedlichster kultureller Herkünfte und so erklärt sich wohl auch die freundliche Weltoffenheit, die heute noch den Kölnern bestätigt wird. Natürlich gehört auch eine gehörige Portion herzhaften Mutterwitzes zu jedem echten Kölner, der, vor allem in Mundart zum Besten gebracht, sich allerdings nicht jedem gleich erschließt. Weltweit bekannt ist auch der Kölner Karneval. Nicht nur Zeit des ausgelassenen Feierns, sondern auch, wie man immer wieder bei den Rosenmontagsumzügen bewundern kann, auch Gelegenheit die ernsten Dinge des Lebens satirisch-bissig unter die Lupe zu nehmen.

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