Chlorella und die Medizin

Die Wissenschaft ist stetig auf der Suche nach neuen Wegen, neuer Medizin und Möglichkeiten, dem Menschen etwas zu bieten. Manchmal fällt dabei aber auf, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse gar nicht so neu sind. Besonders häufig passiert das im Gefälle zwischen dem Westen um Europa und dem fernen Osten um Japan und China. Was bei uns als Weltneuheit gefeiert wird, ist dort schon längst bekannt. So sieht es auch mit Algen aus, die dort schon seit Jahrhunderten verzehrt werden und viel Kraft spenden. Algen in der Nahrung ist in den meisten Ländern Europas noch keine Selbstverständlichkeit geworden, obwohl so viele Gründe dafür sprechen. Chlorella ist zum Beispiele eine Algenart, die mit sehr vielen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen aufwarten kann. In der Medizin wird Chlorella daher schon länger genutzt und findet viel Anwendung. In der Nahrung können Algen wie Chlorella als Zusatz dienen, um an lebenswichtige Stoffe zu gelangen.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie deutlich Antworten auf gesellschaftliche Fragen auf dem Präsentierteller liegen können. Zwar sind Algen nicht per se die Antwort auf alle Fragen des Hungers, doch sie liefern eine besondere Grundlage. Es zeigt, dass sich der Mensch entwickeln und anpassen muss. Allerdings ist hier auch Vorsicht geboten. Denn schnell kann sich eine gute Idee zu einer Industrie entwickeln und die Ausbeutung der Meere nimmt bereits schon jetzt ihren Lauf. Doch gerade Algen haben den großen Vorteil, dass sie sehr einfach gezüchtet werden können. Eine Alternative sind sie daher bisher auf jeden Fall und werden in Zukunft sicher immer mehr Beachtung erlangen, ob in der Medizin oder für die Hausmannskost.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:

nach oben |

Ranking-Hits