Urlaubszeit ist oft Charterzeit…
Sommer, Sonne, Meer – viele Urlauber reisen in der Ferienzeit ans Wasser. Manche zieht es sogar auf das Wasser und sie mieten oder leihen sich Ruder-, Segel- oder Motorboote. Dass sich auch mit einem Boot schneller ein Schaden anrichten lässt, als man „Achtung“ brüllen kann, zeigen diverse Beispiele aus der Vergangenheit. Und wenn ein gechartertes Boot mit einem Surfer oder Schwimmer kollidiert, dann kommen schnell einige Kosten auf den Bootsführer zu, für die er im Rahmen der gesetzlichen Haftung voll zur Verantwortung gezogen wird. Nicht selten belaufen sich die dabei verursachten Personenschäden auf einige Hunderttausende. Damit man in diesen und ähnlichen Fällen optimal geschützt ist, sollten folgende Punkte beachtet werden:
- Vor dem Charter bzw. Urlaubsantritt Privathaftpflicht-Police genau prüfen!
Bei einigen Versicherern sind die Schäden, die durch den Gebrauch von Booten ohne Motor und Treibsätzen – Ruderboote, Paddelboote, Kanus etc. – mitversichert. Gute Privathaftpflicht Policen schließen auch Segelboote mit ein, sofern die Segelfläche nicht größer als 15 qm ist. Weitere Anbieter leisten sogar für Schäden durch Motorboote, für deren gelegentlicher Nutzung keine behördliche Erlaubnis erforderlich ist oder die eine bestimmte PS-Stärke nicht übersteigen. Eigene und fremde Surfbretter sind in der Regel mitversichert. Ob eigene oder fremde Kite-Sportgeräte mit eingeschlossen sind, ist oftmals abhängig von einer maximalen Leinenlänge bis zu 30 m.
Wer nur gelegentlich ein Boot chartert, für den reicht eine Privathaftpflicht, bei der die Versicherungsleistung für geliehene Boote nicht völlig ausgeschlossen ist, meist aus.
Eine gute und mit modernem Schutz ausgestattete Privathaftpflicht Police, ist in vielen Fällen sogar günstiger und als die meisten Altverträge. Hier hilft ein Privathaftpflicht Vergleich bei einem Online-Vergleichsportal, günstige Anbieter schnell zu finden. - Beim Vercharterer den Inklusive-Versicherungsschutz nachfragen!
Am besten erkundigt man sich beim Anbieter bevor man ein Boot ausleiht. Der Vercharterer sollte darüber Auskunft geben, welche Versicherungen er abgeschlossen hat, was diese im Ernstfall einschließen und welche Selbstbeteiligungen bestehen. - Bei Bedarf eine separate Boots- oder Skipperhaftpflicht abschließen!
Dies gilt besonders für eigene Yachten und für größere Segel- und Motorboote.
Wer diese Tipps berücksichtigt, kann sich ungetrübt auf seinen Urlaub als Freizeitkapitän freuen und behält keine bösen Erinnerungen zurück.
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