Umstellung der täglichen Haarpflege
Das ist völlig verständlich und gut so, aber leider werden viele ihren inneren Schweinehund nicht überwinden können und unverändert weiterleben.
Dabei ist es so einfach, etwas für seine Gesundheit zu tun. Eine gute Methode, um Stück für Stück mehr Struktur in seinen Alltag zu bringen und langfristig etwas zu bewirken ist, sich Tag für Tag oder auch nur Woche für Woche ein neues Ziel zu setzen. Sicher brauchen einige Maßnahmen mehr Einsatz und viel Zeit, wie zum Beispiel das Rauchen aufzugeben oder Gewicht abnehmen. Aber es gibt auch kleine Etappenziele, wie das tägliche Eincremen der Haut nach dem Duschen oder das Umsteigen auf einen alkoholfreien Deodorant.
Ein ganz kleines, das hier behandelt werden soll, ist die Umstellung der täglichen Haarpflege. Das klingt zunächst sehr trivial, handelt es sich doch um einen ganz geläufigen Vorgang den jeder seit der Kindheit kennt. In den letzten Jahren und Jahrzenten haben sich allerdings viele neue Erkenntnisse aufgetan und wurden zahllose neue Produkte entwickelt, von denen die Haargesundheit nachhaltig profitieren kann. Wer die folgenden Tipps konsequent befolgt, wird merken, dass es funktioniert:
1. Die Haare nach dem Waschen nicht föhnen oder trockenrubbeln.
Die Hitze des Haartrockners schädigt die Haarstruktur, weil sie nicht nur die Restfeuchte nach dem Duschen, sondern auch die natürlichen Fette der Kopfhaut entfernt und damit den körpereigenen Schutz zerstört, Schuppen und ein stumpfes, glanzloses Haarbild sind die Folge.
Die bessere Alternative ist, das Haar mit einem echten Frottier-Handtuch trockenzudrücken und danach an der Luft zu Ende trocknen zu lassen. Nicht nur Frauen, sondern insbesondere auch Männer mit erblich bedingtem Haarausfall schonen dadurch ihre Haarwurzeln.
2. Hitzestylings reduzieren.
Niemand muss und möchte wahrscheinlich auf das Haarstyling mit Hitze verzichten, sind Lockenstab und Glätteisen doch die perfekten Werkzeuge für eine schnelle, ästhetische und langanhaltende Locken- oder Sleek-Frisur. Aber man sollte sich selbst Grenzen setzen und die Geräte nicht jeden Tag einsetzen, sondern ein bis maximal zweimal die Woche zu besonderen Anlässen hervorholen.
Der Grund ist der selbe wie beim Föhnen, die Hitze schädigt auf lange Sicht die Haarstruktur. Vor allem dann, wenn die Haare noch nicht ganz trocken sind und dann die bis zu 230° C heißen Oberflächen berühren und die Restfeuchtigkeit schlagartig verdampft und so tiefe Furchen in die Haare reißt.
Spezielle Pflegemittel können dabei helfen. Es gibt sogar Hitzeschutz speziell für Lockenstäbe, die die Lockenbildung sogar noch unterstützen.
3. Nicht so häufig waschen
Viele waschen ihre Haare jeden Tag, auch wenn das in vielen Fällen gar nicht notwendig ist. Natürlich ist die natürliche Talgbildung der Kopfhaut von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber wenn die Haare nach 24 Stunden nicht zu sehr nachgefettet haben, gibt es keinen zwingenden Grund für eine Haarwäsche, die – zu oft angewendet – auch mit schonendem Shampoo zum Problem für die Haare werden kann. Wer es eilig hat oder sich zwischen Waschen und Warten nicht entscheiden kann, hat die Möglichkeit zum Trockenshampoo zu greifen. Das völlig unschädliche Pulver bindet einen Teil der natürlichen Haarfette und verhilft für 24 Stunden zu einem Look wie frisch gewaschen und gibt der Frisur entsprechendes Volumen zurück.
Schon mit diesen drei sehr grundlegenden Regeln kann man langfristig viel erreichen und seine Haargesundheit Tag für Tag verbessern.
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