Fogging – Schwarzer Staub in der Wohnung
Diese Problematik ist weitgehend bekannt und nichts neues. Neu ist allerdings, dass immer häufiger auftretende Fogging-Phänomen. Schwarze Flecken an den Wänden und Decken im frisch gestrichenen Zimmer- und kaum jemand weiß woher die Flecken kommen. Dabei sind diese deutlich sichtbaren Ablagerungen der Beweis dafür, dass der betreffende Raum mit Wohngiften belastet ist. In der Automobilbranche ist der Begriff „Fogging“ dadurch entstanden, dass Ausgasungen der Kunststoffe im Fahrzeuginneren, zum entstehen eines Schmierfilms an der Windschutzscheibe führten. Seit den 90er Jahren tritt das Fogging-Phänomen verstärkt auch in Wohnungen auf, da die Industrie immer mehr lösemittelfreie Stoffe in Ihren Produkten verwendet, die eben so ihre Nebeneffekte haben.
Leider ist Fogging kein kosmetisches Problem, sondern ein gesundheitliches. Denn nicht selten werden PAK Rückstände in den Foggingablagerungen nachgewiesen. Die krebserregende Wirkung von PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) ist seit Jahren unbestritten und PAK ist zusätzlich dafür bekannt, die Leber- und Nieren massiv zu schädigen.
Weitere Infos: http://nambio.de/gesund-wohnen/basiswissen/wohngifte.html
Besteht der Verdacht auf Fogging bei Ihnen Zuhause, sollten Sie vorsorglich Kontakt zum Baubiologen Ihres Vertrauens aufnehmen. Nach gründlichen Labormessungen, kann dieser ein nachhaltiges Sanierungskonzept erstellen und den Sanierungserfolg sicherheitshalber nachmessen.
Einheitliche Richtwerte nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik, gibt es hier:
http://nambio.de/gesund-wohnen/grenzwerte-a-richtwerte/standart-der-baubiologischen-messtechnik.html
Natürlich ist es sinnvoll zukünftig auf “lösemittelfreie” Stoffe zu verzichten. Es gibt zum mittlerweile zum Glück ausreichend ökologische- und unbedenkliche Produkte, die keinen Krebs bzw. Fogging verursachen und Ihre Gesundheit schützen.
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