Rechnungserstellung für Kleinunternehmer
Was ist zu beachten?
In Deutschland definiert das UStG (Umsatzsteuer-Gesetz) im Detail welche Informationen in einer ausgestellten Rechnung aufzuführen sind. Dies sind Informationen über den Absender, den Empfänger und Details zur Rechnung selbst. Zusammengefasst ist darauf zu achten das folgende Angaben enthalten sind:
- Vor- und Nachname des Absenders
- Vollständige und ladungsfähige Anschrift des Absenders
- Vollständiger Name und Anschrift des Empfängers
- Steuernummer oder UStId (wenn vorhanden)
- Ausstellungsdatum der Rechnung
- Rechnungspositionen die den Gesamtpreis aufschlüsseln
- Hinweis auf das eigene Kleingewerbe
Zusätzlich ist es in eigenem Interesse sinnvoll auf jeder Rechnung ein Zahlungsziel anzugeben.
Rechnungen online verwalten
Ein Kleinunternehmer ist nicht zu einer Buchführung verpflichtet. Daher wird speziell zu Beginn auch keine Warenwirtschaft verwendet um Kunden und Rechnungen zu verwalten. Stattdessen werden Rechnungen als Dateien angelegt und diese archiviert. Das führt allerdings schon nach kurzer Zeit zu einem sehr unübersichtlichen Schwung an Dateien. Werden Sie nicht zusätzlich gesichert, bspw. auf einer externen Festplatte, droht sogar Datenverlust im Falle eines Hardwarefehlers.
Eine bessere Lösung stellen hier Online-Dienste für die Verwaltung von Kunden und Rechnungen dar. Über diese können auch Angebote und Mahnungen erstellt werden. Wird ein Angebot akzeptiert kann gleich eine Rechnung daraus erstellt werden und wenn der Kunde nicht bezahlt kann mit wenigen Klicks eine Mahnung erzeugt werden. Der Versand erfolgt ebenfalls online, gesteuert über den Webbrowser. Dies ist eine enorme Erleichterung.
Weitere Informationen und Empfehlung dazu bietet Kleingewerbe-Rechnung.de:
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