Sodbrennen

Fast jeder hat schon einmal über das allgemein als „Sodbrennen“ bekannte schmerzhafte Empfinden in der Speiseröhre geklagt, oft gepaart mit saurem Aufstoßen. Meist wird dieser brennende Schmerz dadurch ausgelöst, dass die Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt. Da diese Magensäure sehr aggressiv ist, reizt sie die empfindliche Schleimhaut.

Wenn das Sodbrennen nur gelegentlich, z.B. nach dem Genuss stark fettiger Speisen, dem Konsum von Alkohol oder Kaffee oder durch das Rauchen auftritt, ist es in der Regel harmlos und kann durch Verzicht auf die einmal bekannten Reizstoffe in Zukunft vermieden werden. Dies ist insbesondere kurz vor der Nachtruhe wichtig, da sich das Brennen im Liegen verstärken kann. Rezeptfreie Medikamente können kurzzeitig bei der Bekämpfung der Symptome hilfreich sein.

Bei häufigem Sodbrennen, insbesondere dann, wenn bewusst auf die bekannten Auslöser verzichtet wurde, sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden, da in manchen Fällen auch eine ernsthafte Störung des Verdauungssystems die Ursache sein kann. Nach einer gründlichen Untersuchung zum Abklären der Ursachen wird der Arzt dann Ratschläge zur Umstellung der Ernährung bis zu einer Diät geben und möglicherweise Medikamente zur Behandlung der Ursachen verschreiben.

Besonders Schwangere sind häufig von Sodbrennen betroffen. Statistiken behaupten, dass dies bei bis zu 80 Prozent der Frauen während des letzten Drittels der Schwangerschaft der Fall ist. Die Hauptursache dafür ist der beeinträchtigte Verschlussmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre, der normalerweise den Rückfluss der Magensäure verhindert. Eineb Hormonausschüttung, in diesem Fall der Hormone Östrogen und Progesteron, führt zu einer Schwächung des Schließmuskels, so dass dieser weniger stark schließt als vor der Schwangerschaft. Hinzu kommt der erhöhte Druck innerhalb des Bauchraums, ausgelöst durch die im Verlauf der Schwangerschaft mehr Platz beanspruchende Gebärmutter.

Helfen kann das Liegen mit erhöhtem Oberkörper und das Vermeiden der schon erwähnten Auslöser. Durch die Normalisierung des Hormonhaushalts geht diese Schwächung nach der Schwangerschaft von selbst wieder zurück.

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